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Grundlagen der Radionik

Der Begründer der Radionik, Albert Abrams (1863 – 1924) ging davon aus, dass nicht die Infektion mit einem Mikro-Organismus die Ursache für eine Erkrankung darstellt, sondern ein Ungleichgewicht der Elektronen in den Molekülen der Zellen des Menschen. Er sah also in der Ursache für eine Erkrankung ein elektrisches Phänomen. Albert Abrams entdeckte, dass sich sowohl Organe als auch Bakterien, Viren, ja sogar Erkrankungen als elektrische Widerstandswerte auf einer speziellen Apparatur abbilden lassen.

So ordnete er z. B. dem Herz den Wert 25 ?, der Gonorrhoe 52 ? zu. Diese Apparatur, in die er einen Blutstropfen des Patienten gab, konnte er zur Diagnostik verwenden. Bei der Therapie hat er versucht, durch die Applikation elektromagnetischer Wellen im 100 kHz Bereich, das elektrische Ungleichgewicht in den Zellen wieder auszugleichen.

Die Amerikanerin Ruth Drown (1892 – 1962) war die erste, die mit der Abram’schen Apparatur nicht nur diagnostizierte, sondern auch therapierte. Dabei machte Sie die erstaunliche Entdeckung, dass die Therapie auch über die Entfernung funktionierte, egal, wie weit sich der Patient vom Gerät entfernt aufhielt. Als ehemalige Edison Mitarbeiterin wusste Drown schon damals, dass dieses Phänomen mit Elektromagnetismus nicht erklärt werden kann, da die Intensität (Amplitude) elektromagnetischer Wellen mit dem Quadrat der Entfernung abnehmen. Nach Drowns Auffassung modulierte man mit der Einstellung der Raten auf den Geräten die Lebenskraft des Menschen. Durch ein Resonanzphänomen der Atmosphäre konnten so auch Patienten, die sich tausende von Kilometer entfernt von der Apparatur aufhielten, behandelt werden. Deshalb überführte Sie die Ohm’schen Werte von Abrams in einheitenlose Zahlenwerte, sog. “Rates” (dt. Raten).

Der englische Radioniker George de la Warr (1904 – 1969) vertrat noch eine viel radikalere Auffassung, indem er das Radionikgerät als Verstärker der Intention bezeichnete. Es sei eine Hilfe für den Operator, die Intention auf ein Ziel, nämlich die Heilung des Patienten, auszurichten.

Radionik aus Sicht der Quantenphysik

Aus heutiger Sicht lassen sich die Phänomene der Radionik naturwissenschaftlich nach wie vor nicht ganz erklären. Hierzu gehört insbesondere die Möglichkeit der Fernbalancierung und das Phänomen, aus reinen Zahlencodes (Raten), die Information beliebiger Testsubstanzen zu simulieren. Es gibt jedoch einige Parallelen zu Beobachtungen der Quantenphysik, die sich gut als Erklärungsmodelle eignen.

Zum Verständnis der Radionik muss man von einem mehrdimensionalen Weltbild ausgehen. Die drei klassischen, räumlichen Dimensionen der mechanistischen Physik (Länge, Breite, Höhe) bilden zusammen mit der Zeit als 4. Dimension die so genannte Raumzeit. Verschiedene Autoren gehen mittlerweile von der Existenz weiteren Dimensionen aus. Interessant ist, dass sich in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen ähnliche Vorstellungen entwickelt haben. In der Physik spricht z. B. David Bohm von der eingefalteten (impliziten) und ausgefalteten (expliziten) Ordnung und versucht damit, das Phänomen der „Nichtlokalität“ in der Quantenphysik, also die geisterhaft Fernwirkung zwischen 2 subatomaren Partikeln, zu erklären.

Abbildung 1: Schematische Darstellung der ersten 6 Dimensionen von B. Heim (Zeichnung nach W. Ludwig)

Burkhard Heim hat sogar ein 12-dimensionales Weltbild entwickelt, um alle Vorgänge innerhalb der Natur erklärbar zu machen. Die Dimensionen X1 - X3 sind die 3 räumlichen Dimensionen, X4 ist die Zeit, X5 und X6 der organisatorische Raum, X7 und X8 der informatorische Raum (die kosmische Datenbank) und X9 bis X12 der Hintergrundraum.

In der Abbildung 1 (rechts) ist ein Würfel mit den drei räumlichen Dimensionen Länge, Breite und Höhe dargestellt. In der Abbildung unten ist auf der Abszisse die Zeit als vierte Dimension dargestellt. X5 stellt alle möglichen Strukturen dar, die bereits sämtlich in einem Samenkorn enthalten sind und sich nach und nach entsprechend dem Verlauf der Zeit verwirklichen (Dimension X6). Je nachdem, ob das Samenkorn auf einenm trockenen oder einen fruchtbaren Boden fällt, werden andere Möglichkeiten der Strukturen verwirklicht[1].

Abbildung 2: Vergleich verschiedener Modelle der Informationsfelder

Der Biologe und Philosoph Rupert Sheldrake geht von der Existenz „morphogenetischer Felder“ (MGF) also formgebender Felder aus, die über das Phänomen der „morphogenetischen Resonanz“ mit der physischen Realität wechselwirken. Auch Sheldrake betont, dass die MGFs nicht-elektromagnetischer Natur sind. (siehe Abbildung 2, rechts)

Abbildung 3: Schichtenmodell der Realität

Vereinfacht kann man sagen, das unsere Realität nach folgendem Schichtenmodell (siehe Abbildung 3, rechts) aufgebaut ist:

Materie – die materielle Ebene ist uns allen wohl bekannt. Es ist die Ebene alles Stofflichen, Festen, Greifbaren.

Energie – die energetische Ebene ist mit der materiellen Ebene unmittelbar verbunden. Auf dieser Ebene finden wir die Schwingungsphänomene und damit verbunden die Frequenzen und Resonanzphänomene.

Information – die Ebene der Information ist eine abstrakte Ebene. Hier gibt es keinen Raum und keine Zeit mehr. Das Wesen der Information steckt bereits im Begriff: Es ist die Form, das Aussehen, die ein Körper hat. Die Ebene der Information ist durch Felder organisiert, die alles durchdringen und die Vorgänge auf den darunter liegenden energetischen und materiellen Eben steuern. Man spricht auch von den morphogenetischen (also formgebenden) Feldern. Dem Englischen Biologen und Philosophen Rupert Sheldrake zufolge, nehmen die morphogenetischen Felder durch so genannte morphogenetische Resonanz Einfluss auf die vierdimensionale Raumzeit. Nach Sheldrake sind diese Felder nicht elektromagnetisch, können also nicht unmittelbar messtechnisch erfasst werden, lediglich die Auswirkungen können beobachtet werden. Laut Sheldrake sind Regulationsvorgänge und auch Regenerationsvorgänge in der Biologie nur durch die Annahme morphogenetischer Steuerungsfelder erklärbar. Die Genetik bestimmt demzufolge lediglich die physikochemische Zusammensetzung der Bausteine, nicht jedoch deren Form und Aussehen. Es gibt auch andere Autoren, welche die Existenz solcher immateriellen Steuerungsfelder annehmen: Schon Aristoteles sprach von der Entelechie, Kant von der metaphysischen Ebene und Ervin Laszlo von Psi-Feldern, die über einen Mechanismus ähnlich einer Fourier-Transformation mit dem vierdimensionalen Universum wechselwirken.

Wir gehen in der Radionik davon aus, dass wir über Zahlencodes (sog. Raten) direkt auf Funktionseinheiten dieser Informationsebene oder Steuerungsfelder Einfluss nehmen können. Diesen Raten auf der Informationsebene entsprechen die Frequenzen auf der energetischen Ebene, man könnte Sie also auch als Frequenzäquivalente bezeichnen.

Auf der energetischen Ebene, kann man mit einer Welle einer bestimmten Frequenz eine Botschaft von A nach B übertragen. Dabei gibt es verschiedene Verfahren, wie man die Botschaft auf diese Welle codieren kann (z. B. Amplitudenmodulation, Frequenzmodulation). Diese Welle legt dabei in der Raumzeit innerhalb einer bestimmten Zeit eine gewisse Strecke zurück. Mathematisch lässt sich die Welle mit einem Vektor berechnen.

Auf der Ebene der Steuerungsfelder (Information) lässt sich eine Botschaft direkt übermitteln. Dazu benötigt man im Wesentlichen ein Symbol, das diese Botschaft übermittelt, wie z. B. eine Rate. Als Rate haben wir in der Radionik bewusst einheitenlose Zahlenwerte gewählt, um zu dokumentieren, dass es sich hierbei um Werte handelt, die mit der momentanen Physik noch nicht hinreichend beschrieben werden können. Die Rate entspricht der Frequenz auf der energetischen Ebene. Das Besondere ist jedoch, das die Botschaft keine bestimmte Zeit benötigt, um eine gewisse Strecke zurückzulegen. Auf der Informationsebene gibt es keinen Raum und keine Zeit mehr, weswegen die Botschaft immanent überall im Universum zur gleichen Zeit sofort vorhanden und abrufbar ist. Sie hat keine Ausdehnung innerhalb der Raumzeit und entspricht somit mathematisch einem reinen Skalar, also nur einem Zahlenwert.

Abbildung 4: Äquivaltenzen auf der Ebene der Information und der Energie

Folgende Tabelle (siehe Abbildung 4, rechts) zeigt die Äquivalente auf der energetischen und der Informations-Ebene.

Über die Raten können wir die Steuerungsfelder individuell ansprechen und in der radionischen Analyse einen Soll-/Istvergleich darstellen. Mit der Rate des Organs „Niere“ (23) und einer Patientenprobe (Blut oder Haare) können Sie feststellen, wie das Energiefeld des Organs (Ist-Zustand) von dem Idealzustand im Steuerungsfeld (Soll-Zustand) abweicht. Haben Sie eine Abweichung festgestellt, können Sie die Ursachen für diese Abweichung herausfinden. Liegen Sie im Organ-/Energiesystem des Körpers, so dass das Energiesystem „Niere“ z. B. vom Energiesystem „Magen“ nicht richtig versorgt wird? Liegen psychische Probleme zu Grunde oder eine Belastung mit Noxen oder Umweltgiften usw.? Wurde die Ursache ermittelt, werden die entsprechenden Informationen zur Korrektur therapeutisch verabreicht. Entweder, indem diese Informationen auf einen Träger geprägt (z. B. Arzneimittellose Globuli) oder über Handapplikatoren direkt an den Patienten übertragen werden, oder auf dem klassischen radionischen Weg, der sog. Fernbalancierung. Ähnlich wie in der Homöopathie gehen wir dabei davon aus, dass durch die Verabreichung der richtigen therapeutischen Information die Blockaden im Energiesystem des Körpers gelöst werden. Die Lebenskraft kann wieder fließen, und durch die so freiwerdenden Selbstheilungskräfte gesundet der Patient wieder.

[1] Zitiert nach W. Ludwig: Die erweiterte Quantenfeldtheorie von Burkhard Heim; Innsbruck: Resch, 1999

Elektronische Homöopathie

Unter diesem Gesichtspunkt lässt sich auch die Homöopathie als „Informationsmedizin“ verstehen. Pharmazeutisch befindet sich in einer homöopathischen Arznei mit einer Potenz höher als D23 kein einziges Molekül der Wirksubstanz mehr.

Dennoch wird jeder, der mit homöopathischen Hochpotenzen wie einer D200 oder gar D1000 Erfahrungen gemacht hat bestätigen, das dieses homöopathische Arzneimittel durchaus eine spezifische Wirkung hat. Biochemisch lässt sich dies nicht erklären. Geht man jedoch davon aus, dass die spezifische Information eines Arzneimittels durch den Vorgang der „Dynamisierung“ (Potenzierung) auf den Trägerstoff (z. B. Globuli) übergeht, ist durchaus verständlich, dass ein homöopathisches Arzneimittel trotz Abwesenheit jeglicher materiellen Arznei allein durch die Information des Ausgangsstoffes eine Wirkung hat.

So liegt es nahe, dass die Homöopathie in der Radionik als elektronische Homöopathie ihr ideales Einsatzgebiet gefunden hat. Über die Raten lässt sich die Information jedes beliebigen homöopathischen Mittels oder jeder Nosode simulieren und auf eine Trägersubstanz (Wasser/Alkoholgemisch, arzneimittellose Globuli) aufprägen. Die Erfahrung zeigt, dass selbst niedrige Potenzen, die über die elektronische Homöopathie simuliert werden, im Körper die gleiche Wirkung entfalten wie "lege artis" hergestellte homöopathische Arzneimittel.

Wie kann man technisch mit den Steuerungsfeldern kommunizieren?

Der Experimentalphysiker Nikola Tesla (1856 – 1943) hat mit seinen sog. Tesla-Spulen eine Möglichkeit gefunden, Energie über weite Strecken kabellos und ohne Verlust zu übertragen. Man geht davon aus, dass sich von der Teslaspule eine sog. Transversalwelle (Skalarwelle) löst.

Im Gegensatz zur konventionell gewickelten Spule ist die Teslaspule ein Sonderfall der Elektrotechnik. Es gibt keine Formeln, mit denen sie sich berechnen lässt und elektrisch betrachtet ist sie einfach ein Leiter. Tesla war ein Experimentalphysiker, der sich wenig um die theoretische Untermauerung seiner Entdeckungen bemühte. Bisher scheiterte auch jeder Versuch, Teslas Entdeckungen mathematisch zu beschreiben (zuletzt von Prof. Konstantin Meyl, der durch seine Veröffentlichungen eine kontroverse Diskussion ausgelöst hat). Man weiß lediglich aus der Empirie, wie man diese Teslaspulen zu dimensionieren hat. Über diese Teslaspulen lassen sich reine, skalare Informationen erzeugen, da die vektoriellen Anteile der elektromagnetischen Welle (theoretisch) ausgelöscht werden.